Mietpreisindizes & Kaltmieten in Deutschland


für 37 Städte und Regionen interaktiv abrufbar

Den Mietmarkt Deutschland interaktiv auf einen Blick

Wie entwickeln sich die Mietpreise in den deutschen Städten tatsächlich? Und wie viel von dieser Entwicklung ist auf rein marktbedingte Preisschwankungen zurückzuführen, während ein anderer Teil möglicherweise das Resultat von veränderten Wohnungsqualitäten ist? Um diese komplexen Zusammenhänge besser zu verstehen, greifen wir auf den GREIX-Mietpreisindex des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zurück. Dieser Index bildet die Fortschritte der Angebots-Kaltmieten, die in Wohnungsinseraten zu finden sind, ab und stellt diese qualitätsbereinigt dar. Auf diese Weise können Sie nachvollziehen, ob die Mietpreise steigen, weil sich der Markt im Allgemeinen verteuert, oder ob dies vielmehr darauf zurückzuführen ist, dass das inserierte Angebot beispielsweise in Bezug auf Größe, Ausstattung oder Lage eine Verschiebung erfährt. Die bereitgestellten Daten umfassen nicht nur qualitätsbereinigte Mietpreisindizes, sondern auch durchschnittliche Kaltmieten pro Quadratmeter in Euro (EUR/m²). Die Zeitreihen sind je nach Analyse monatlich, vierteljährlich und jährlich verfügbar und reichen bis in den Januar 2012 zurück.

Wichtig für Ihre Interpretation der bereitgestellten Daten ist, dass der GREIX-Mietpreisindex ausschließlich Angebotsmieten beschreibt, d.h. die Mieten aus Online-Inseraten. Aufgrund dieser Spezialisierung ist der Index besonders geeignet, um aktuelle Marktbewegungen auf dem Neuangebotsmarkt sichtbar zu machen. Es ist jedoch zu beachten, dass sich Bandbreiten und Trends von Bestandsmieten oder tatsächlich vereinbarten Neuvertragsmieten abweichen können. Dies geschieht vor allem dann, wenn Inseratspreise von den späteren Vertragsabschlüssen abweichen oder wenn bestimmte Segmente in dem Immobilienmarkt häufiger inseriert werden als andere. Daher nutzen wir diese Daten als wertvollen Marktindikator, der über eine definierte Zeitspanne vergleichbar ist, regionale Unterschiede aufzeigt und durch die Qualitätserfassung weniger anfällig für "Kompositions-Effekte" ist, wie etwa in Fällen, in denen plötzlich mehrere Vermietungsangebote in hochpreisigen Neubauten gleichzeitig inseriert werden.

Die Datenbasis für den Mietpreisindex stammt aus der VALUE-Marktdatenbank, die Inserate von über 100 Immobilienplattformen und -websites bündelt. Pro Quartal werden mehr als 60.000 Inserate ausgewertet, wobei die größten Städte einen maßgeblichen Beitrag zu diesen Erhebungen leisten. Der Index ist für 37 Städte und Regionen verfügbar und ermöglicht Ihnen somit, sowohl städtische als auch regionale Vergleiche anzustellen. Die Daten werden quartalsweise aktualisiert, und die Jahreswerte werden im Rahmen der Q4-Updates fortgeschrieben. So erhalten Sie eine fundierte Basis, um die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland präzise zu analysieren und besser zu verstehen.

Quellen: Diese Informationen stammen vom Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), GREIX-Mietpreisindex, VALUE-Marktdatenbank. Die Darstellung und Einordnung basiert auf den veröffentlichten Daten.

Monatliche Kaltmiete in €/QM in jährlicher Frequenz auf Basis von Angebotsmieten

Mehr Insights
Interesse an der aktuellen Ausgabe unserer "Marktanalyse für Deutschland"? Wir teilen die jeweils neueste Veröffentlichung und ordnen die wichtigsten Signale für Ihren Investment- oder Strategie-Kontext ein.

Monatliche Kaltmiete in €/QM in vierteljährlicher Frequenz auf Basis von Angebotsmieten

Mehr Insights

Monatliche Kaltmiete in €/QM in monatlicher Frequenz auf Basis von Angebotsmieten

Mehr Insights

Marktanalyse für die Immobilienwirtschaft in Deutschland anfordern

Gern senden wir Ihnen die aktuelle Ausgabe der Marktanalyse für die Immobilienwirtschaft in Deutschland via E-Mail zu.
Bitten füllen Sie hierzu kurz das Kontaktformular aus.
* Pflichtfelder