Aktuelle News aus der Immobilienbranche
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KW 7/2026
Aufschwung im deutschen Wohnungsbau: Ein Lichtblick am Horizont
Zu Beginn des Jahres zeigt sich im deutschen Wohnungsbau eine allmähliche Aufhellung der Stimmungslage, auch wenn von einer durchgreifenden Trendwende bislang noch keine Rede sein kann. Die Branche sieht sich weiterhin mit hohen Kosten und einer unzureichenden Auftragslage konfrontiert, die das Wachstum hemmen. Laut den aktuellen Zahlen des Ifo-Instituts stieg das Geschäftsklima im Januar 2023 von -22,7 auf -20,9 Punkte. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass viele Unternehmen ihre gegenwärtige Lage sowie die zukünftigen Erwartungen positiver einschätzen. Dennoch beklagt nahezu die Hälfte der Unternehmen, genau genommen rund 50 Prozent, einen Mangel an Aufträgen.
Erfreulicherweise bleibt die Anzahl an Projektabsagen auf einem niedrigen Niveau, was Anlass zur Hoffnung gibt. Die Branche setzt ihre Hoffnung auf steigende Genehmigungszahlen und staatliche Investitionen in die Infrastruktur, die langfristig die wirtschaftliche Situation verbessern könnten. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe prognostiziert für 2026 ein Umsatzplus von 2,5 Prozent, was ein Ermutigungszeichen für alle Akteure auf dem Markt darstellt. Gemeinsam können wir diesem herausfordernden Umfeld mit Optimismus entgegensehen.
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Erfreulicherweise bleibt die Anzahl an Projektabsagen auf einem niedrigen Niveau, was Anlass zur Hoffnung gibt. Die Branche setzt ihre Hoffnung auf steigende Genehmigungszahlen und staatliche Investitionen in die Infrastruktur, die langfristig die wirtschaftliche Situation verbessern könnten. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe prognostiziert für 2026 ein Umsatzplus von 2,5 Prozent, was ein Ermutigungszeichen für alle Akteure auf dem Markt darstellt. Gemeinsam können wir diesem herausfordernden Umfeld mit Optimismus entgegensehen.
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Eon fordert eine Smart-Meter-Pflicht
Eon drängt auf eine gesetzliche Verpflichtung zur Installation von Smart Metern in sämtlichen Haushalten in Deutschland und fordert gleichzeitig Maßnahmen gegen Netzbetreiber, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Das Unternehmen kritisiert das unzureichende Tempo, mit dem der Rollout von Smart Metern in Deutschland voranschreitet. Ende September 2025 war die Quote in Deutschland bedauerlicherweise erst bei rund vier Prozent, während viele europäische Länder bereits deutlich fortgeschritten sind. Der Vertriebsvorstand Marc Spieker hat sich dafür ausgesprochen, langsamen Netzbetreibern nach einer bestimmten Übergangsfrist das Recht zur Umrüstung zu entziehen.
Smart Meter werden als entscheidender Baustein für flexible Stromtarife, steuerbare Energienetze und die effektive Integration erneuerbarer Energiequellen angesehen. Für die Immobilienwirtschaft gewinnen diese intelligenten Zähler zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Kontext von Technologien wie Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und der entsprechenden Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Eine flächendeckende Einführung wäre daher von großem Vorteil.
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Smart Meter werden als entscheidender Baustein für flexible Stromtarife, steuerbare Energienetze und die effektive Integration erneuerbarer Energiequellen angesehen. Für die Immobilienwirtschaft gewinnen diese intelligenten Zähler zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Kontext von Technologien wie Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und der entsprechenden Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Eine flächendeckende Einführung wäre daher von großem Vorteil.
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Verfassungsgericht weist Klage zur Mietpreisbremse ab
Das Bundesverfassungsgericht hat jüngst die Rechtmäßigkeit der Mietpreisbremse bekräftigt. Eine Vermieterin aus Berlin ist mit ihrer Verfassungsbeschwerde gescheitert. Die Richter stellten fest, dass keine Grundrechte der Klägerin verletzt worden seien, und unterstützen somit erneut die Regulierung von Mietpreisen bei Wiedervermietungen.
Im Fokus der Entscheidung stand die Verlängerung der Mietpreisbremse, die ursprünglich 2020 eingeführt wurde und mittlerweile bis Ende 2029 gültig ist. Diese Regelung sieht vor, dass in angespannten Wohnungsmärkten bei der Neuvermietung eine Miete von maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete verlangt werden darf. In Berlin gilt diese Regelung flächendeckend, was für viele Mieter eine Entlastung darstellt.
Die umstrittene Eigentümerin war zuvor von ihren Mietern erfolgreich auf Rückzahlung zu viel gezahlter Miete verklagt worden, wobei der Bundesgerichtshof dies bereits im Jahr 2024 bestätigte. Nun nahm das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde nicht zur Entscheidung an und erklärte sie für unbegründet. Die Entscheidung unterstreicht die geltenden Regelungen zur Mietpreisbremse und deren Fortbestand in Deutschland.
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Im Fokus der Entscheidung stand die Verlängerung der Mietpreisbremse, die ursprünglich 2020 eingeführt wurde und mittlerweile bis Ende 2029 gültig ist. Diese Regelung sieht vor, dass in angespannten Wohnungsmärkten bei der Neuvermietung eine Miete von maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete verlangt werden darf. In Berlin gilt diese Regelung flächendeckend, was für viele Mieter eine Entlastung darstellt.
Die umstrittene Eigentümerin war zuvor von ihren Mietern erfolgreich auf Rückzahlung zu viel gezahlter Miete verklagt worden, wobei der Bundesgerichtshof dies bereits im Jahr 2024 bestätigte. Nun nahm das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde nicht zur Entscheidung an und erklärte sie für unbegründet. Die Entscheidung unterstreicht die geltenden Regelungen zur Mietpreisbremse und deren Fortbestand in Deutschland.
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KW 6/2026
E-Autos werden vor allem von Immobilienbesitzern erworben
Elektroautos erfreuen sich in Deutschland insbesondere bei Immobilienbesitzern großer Beliebtheit. Eine aktuelle Untersuchung zeigt deutlich, inwiefern die E-Mobilität eng mit Wohneigentum sowie privaten Lademöglichkeiten verknüpft ist. Bundesweit sind 81,3 Prozent der Fahrer von privaten E-Autos Eigentümer ihrer Wohnungen oder Häuser, während lediglich 18,7 Prozent zur Mietergruppe gehören. Der Zugang zu einer Garage, einem Stellplatz oder einer Wallbox erweist sich als entscheidendes Kriterium. Besonders stark ausgeprägt ist diese Verbindung in ländlichen Regionen wie Brandenburg, wo der Anteil der E-Auto-Fahrer, die Eigentümer sind, bei 84,8 Prozent liegt. In städtischen Gebieten wie Berlin hingegen ist der Anteil der Mieter merklich höher. Gleichzeitig nimmt die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen weiter zu; für das Jahr 2025 wird erwartet, dass sich 5,5 Prozent der privaten Autokäufer für ein vollelektrisches Fahrzeug entscheiden. Diese Zahlen verdeutlichen für die Immobilienwirtschaft die zunehmende Relevanz einer wohnungsnahen Ladeinfrastruktur hinsichtlich der Wertentwicklung und Vermarktung von Immobilien.
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Immobilienteilverkauf gleicht nicht einem Darlehen
Ein aktuelles Rechtsgutachten bringt Klarheit darüber, dass der Immobilienteilverkauf rechtlich nicht als Darlehen angesehen werden kann. Dies wirft wichtige Fragen zur möglichen Regulierung im Rahmen des Verbraucherdarlehensrechts auf.
Der Münchener Jurist Hans Christoph Grigoleit kommt zu dem Ergebnis, dass im Falle eines Teilverkaufs keine persönliche Rückzahlungspflicht besteht. Damit fehlt ein zentrales Element, das für ein Darlehen charakteristisch ist. Der wirtschaftliche Rückfluss erfolgt ausschließlich über den späteren Verkaufserlös der Immobilie. Das Gutachten spricht sich zudem gegen eine analoge Anwendung des Darlehensrechts aus, da weder eine Regelungslücke noch eine vergleichbare Interessenlage vorhanden ist.
Der Bundesverband für Immobilienverrentung begrüßt diese Beurteilung und tritt entschieden gegen die Einführung einer verpflichtenden Kreditwürdigkeitsprüfung sowie die Angabe eines effektiven Jahreszinses ein. Stattdessen setzt sich der Verband für klare und standardisierte Informationsmaterialien ein, um die Transparenz zu erhöhen.
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Der Münchener Jurist Hans Christoph Grigoleit kommt zu dem Ergebnis, dass im Falle eines Teilverkaufs keine persönliche Rückzahlungspflicht besteht. Damit fehlt ein zentrales Element, das für ein Darlehen charakteristisch ist. Der wirtschaftliche Rückfluss erfolgt ausschließlich über den späteren Verkaufserlös der Immobilie. Das Gutachten spricht sich zudem gegen eine analoge Anwendung des Darlehensrechts aus, da weder eine Regelungslücke noch eine vergleichbare Interessenlage vorhanden ist.
Der Bundesverband für Immobilienverrentung begrüßt diese Beurteilung und tritt entschieden gegen die Einführung einer verpflichtenden Kreditwürdigkeitsprüfung sowie die Angabe eines effektiven Jahreszinses ein. Stattdessen setzt sich der Verband für klare und standardisierte Informationsmaterialien ein, um die Transparenz zu erhöhen.
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Haus & Grund äußert Bedenken hinsichtlich möglicher Mietsteigerungen durch SPD-Initiative:
Der Eigentümerverband Haus & Grund warnt vor einer möglichen Erhöhung der Mieten, sollte die SPD beschließen, Krankenkassen- und Pflegebeiträge auf Mieteinnahmen zu erheben. Nach Angaben des Verbands könnten die Mieten aufgrund weiterer finanzieller Belastungen um bis zu 15 Prozent ansteigen. Präsident Kai Warnecke erklärt, dass viele private Vermieter bereits mit einer relativ geringen Rendite von im Schnitt etwa zwei Prozent arbeiten. Zusätzliche Abgaben wären im Grunde nicht zu kompensieren und würden voraussichtlich auf die Mietenden überwälzt werden. Die SPD weist diese Bedenken jedoch zurück. Es sei beabsichtigt, rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die sicherstellen, dass erhöhte Kosten nicht auf die Mietenden abgewälzt werden können. Der Hintergrund dieser Debatte bildet ein Positionspapier, das Teil des neuen Grundsatzprogramms ist und eine breitere Finanzierungsbasis für die Kranken- und Pflegeversicherung vorsieht. Die Union sowie der Ökonom Martin Werding sprechen sich ebenfalls gegen diesen Vorschlag aus.
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KW 5/2026
Büromarkt zieht an - Hamburg ganz vorne mit dabei
In den erstklassigen Bürolagen deutscher Großstädte steigen sowohl die Mieten als auch die Nachfrage wieder an. Dies eröffnet neue Möglichkeiten im Bereich der Investitionen. Besonders in Städten wie Hamburg, München und Berlin zeigt sich ein starkes Interesse an zentral gelegenen, hochwertigen Büroflächen, während die Leerstandsquoten niedrig bleiben. Hamburg nimmt derzeit die Spitzenposition ein und verzeichnet die höchste Wertentwicklung unter den fünf großen Metropolen. Die Kombination aus lebhaftem Vermietungsgeschehen, abnehmenden Spitzenrenditen und weiterhin steigenden Spitzenmieten sorgt dort für zusätzlichen Aufwind. Insgesamt wurden im Jahr 2025 etwa 4,1 Milliarden Euro in Büroimmobilien der fünf bedeutendsten Städte investiert, was ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den beiden Vorjahren ist. Unternehmen richten ihren Fokus vermehrt auf moderne Flächen in erstklassigen Lagen, während einfachere Lagen es zunehmend schwerer haben. Für das Jahr 2026 geht JLL von einem Anstieg des Flächenumsatzes um etwa zehn Prozent aus. Entscheidend werden stabile Mieteinnahmen sowie eine hohe Qualität der Objekte sein.
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Gewerbliche Wohninvestments verzeichnen deutlichen Anstieg
Die Dynamik im Markt für Wohn- und Geschäftshäuser zeigt wieder eine positive Entwicklung. Die steigenden Transaktionszahlen, gefestigten Renditen sowie moderat wachsende Preise machen Zinshäuser für eine Vielzahl von Investoren attraktiv. Dies bestätigt der aktuelle Marktbericht für Wohn- und Geschäftshäuser in Deutschland 2026, erstellt von Engel und Völkers Research. Im Jahr 2025 wurden bundesweit etwa 38.000 Transaktionen registriert, was einem Anstieg von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das gesamte Umsatzvolumen beläuft sich auf etwa 35 bis 38 Milliarden Euro, wobei fast ein Drittel dieser Summe auf die sieben bedeutendsten A-Städte entfällt.
Der Durchschnittspreis für Bestandsobjekte liegt bei rund 1.996 Euro pro Quadratmeter. Die Mietrenditen bewegen sich bundesweit bei 5,4 Prozent, während sie in den A-Städten bei 4,1 Prozent liegen. Insbesondere private Anleger nutzen dieses günstige Marktumfeld aktiv für Zukäufe, während institutionelle Investoren bislang noch eher zurückhaltend agieren. Die positive Marktentwicklung bietet neue Chancen für alle, die in den Immobiliensektor investieren möchten.
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Der Durchschnittspreis für Bestandsobjekte liegt bei rund 1.996 Euro pro Quadratmeter. Die Mietrenditen bewegen sich bundesweit bei 5,4 Prozent, während sie in den A-Städten bei 4,1 Prozent liegen. Insbesondere private Anleger nutzen dieses günstige Marktumfeld aktiv für Zukäufe, während institutionelle Investoren bislang noch eher zurückhaltend agieren. Die positive Marktentwicklung bietet neue Chancen für alle, die in den Immobiliensektor investieren möchten.
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Stimmung im Minus, dennoch Chancen im Markt?
Die aktuelle Stimmung am Immobilienmarkt zeigt sich im Februar 2026 durchweg gedämpft. Dennoch erkennen Experten in dieser Phase der Stabilisierung vielversprechende Möglichkeiten für Investitionen und die Entwicklung bestehender Bestände. Der jüngste Deutsche Hypo Sentimentindex dokumentiert einen Rückgang des Immobilienklimas auf 90,6 Punkte, was den dritten Rückgang in Folge darstellt. Sowohl das Investmentklima als auch das Ertragsklima sind von einem Abwärtstrend betroffen. Abgesehen vom Bürosegment verzeichnen alle Assetklassen deutliche Rückgänge, insbesondere im Handel. Auch im Bereich Logistik wird ein Rückgang unter die Marke von 100 Punkten festgestellt. Demgegenüber bleibt der Wohnungssektor trotz leichter Verluste die Spitzenklasse. Die Ursachen für die angespannte Lage sind vielfältig: geopolitische Unsicherheiten, erhöhte regulatorische Anforderungen sowie ein starker Druck zur Transformation belasten den Markt. Dennoch gibt es auch Lichtblicke: Ein stabiles Zinsumfeld sorgt für mehr Planungssicherheit. Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen gewinnen ESG-konforme und energieeffiziente Immobilien an Bedeutung, da sie die Vermietbarkeit sowie Wertstabilität und Finanzierbarkeit erhöhen. Diese Aspekte eröffnen im gegenwärtigen Marktumfeld strategische Chancen für zukunftsorientierte Investoren und Entwickler.
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KW 4/2026
Pfandbriefbanken: Diese Städte verzeichnen die stärksten Anstiege der Immobilienpreise
Im Jahr 2025 sind die Immobilienpreise in Deutschland weiterhin gestiegen. Dieser Trend nach der Zinswende zeigt sich besonders deutlich bei Wohnimmobilien und in großen Städten, die als Hauptursachen für die Preissteigerungen fungieren. Gleichzeitig werden neue politische Anreize für den Immobilienmarkt gefordert. Nach dem Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) erhöhten sich die Preise über das Jahr hinweg um 4,2 Prozent, nachdem bereits 2024 ein Anstieg von 1,8 Prozent verzeichnet wurde. In jedem der vier Quartale kam es zu Preissteigerungen. Residential Properties haben sich stärker verteuert als gewerbliche Immobilien, was besonders auf den Anstieg der Preise für Mehrfamilienhäuser zurückzuführen ist. In den sieben größten Städten fiel das Wachstum überdurchschnittlich aus, wobei Frankfurt am Main an der Spitze steht. Zudem nahmen die Neuvertragsmieten weiterhin zu: Laut VDP lagen sie zum Ende des vergangenen Jahres im bundesweiten Durchschnitt 3,5 Prozent höher als im Jahr zuvor. Der VDP sieht weiteren Bedarf für Maßnahmen, insbesondere im Bereich des Wohnungsneubaus.
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Immobilienweisen zeigen zunehmende Belastung durch Bürokratie
Trotz weitreichender Diskussionen über den Bürokratieabbau ist die Realität in der Wirtschaft eine andere. Eine aktuelle Studie der Immobilienweisen verdeutlicht, dass die Anzahl staatlicher Vorgaben weiter zunimmt und insbesondere die Bau- und Immobilienbranche erheblich belastet wird. Das Frühjahrsgutachten 2026, welches im Auftrag des Spitzenverbands der Immobilienwirtschaft ZIA erstellt wurde, ergibt, dass die Bauwirtschaft seit dem Jahr 2022 deutlich an Leistungsfähigkeit eingebüßt hat. Die komplexe Regulierungsdichte, langwierige Genehmigungsverfahren sowie uneinheitliche Vorgaben wirken als Bremsen für notwendige Investitionen und verzögern zahlreiche Projekte. Besonders im Wohnungsbau wird die angespannte Lage weiter verschärft, da die Zahl der fertiggestellten Wohnungen signifikant hinter dem langfristigen Bedarf zurückbleibt. Die Autoren der Studie warnen eindringlich vor einer potenziellen strukturellen Krise in der Branche und fordern dringend die Einführung einfacher und klarer Regeln sowie schnellere Verfahren. Verlässlichere Rahmenbedingungen sind essenziell, um die Situation in der Bauwirtschaft nachhaltig zu verbessern und zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.
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Zerreißprobe beim Mietrecht: Union bremst Hubigs Reformpläne aus
Aktuelle Entwicklungen im Mietrecht sorgen für Aufregung: Die Pläne von Justizministerin Stefanie Hubig zur Einführung neuer Regelungen für Kurzzeitmieten, möblierte Wohnungen sowie für Indexmieten zielen darauf ab, die Rechte von Mietern besser zu schützen. Leider gibt es jedoch innerhalb der Koalition zunehmend Widerstand gegen diese Vorschläge. Die Union hat Änderungsforderungen erhoben, da sie befürchtet, dass die neuen Regelungen negative Auswirkungen auf Investitionen im Mietwohnungsbereich haben könnten. Die Unionsfraktion übt Kritik an Hubigs Gesetzentwurf und bezeichnet diesen als zu schematisch. Besonders die starre Regelung zur Sechs-Monats-Grenze für Kurzzeitmietverträge und die angedachte Deckelung bei Indexmieten stehen im Fokus der Ablehnung. Außerdem möchte Hubig die Aufschläge bei möblierten Wohnungen transparenter gestalten und diese begrenzen. Allerdings beinhaltet der Entwurf auch Erleichterungen für Vermieter, beispielsweise durch eine angehobene Wertgrenze für vereinfachte Mieterhöhungen im Zuge von Modernisierungen. Selbst die Grünen und Linken empfinden die Reform als unzureichend und rufen zu weitergehenden Maßnahmen auf.
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KW 3/2026
Steigen die Bauzinsen bald über die 4-Prozent-Marke?
Angesichts des jüngsten Beschlusses der Europäischen Zentralbank (EZB) werden die Anzeichen für steigende Bauzinsen immer deutlicher. Fachleute prognostizieren erhöhte Finanzierungskosten und mögliche Wechselkursveränderungen für das Jahr 2026. Die aktuelle Verschuldung des Staates und die allgemeinen Marktbedingungen tragen zusätzlich zu den bestehenden Unsicherheiten bei. Nachdem die EZB die Leitzinsen kürzlich unverändert gelassen hat, wurden die Erwartungen auf dem Markt weiter bestätigt. Kurzfristig bleiben die Zinsen für Baufinanzierungen stabil. Doch mittelfristig deutet sich ein wachsender Druck nach oben an. Eine Mehrheit der befragten Banken rechnet bereits im Verlauf des Jahres 2026 mit einer Rückkehr zur 4-Prozent-Marke. Als Ursachen werden die steigenden Staatsausgaben, die Erhöhung von Anleihe-Emissionen sowie ein begrenzter Spielraum bei langfristigen Renditen genannt. Zudem könnte ein weiter erstarkender Euro das Wirtschaftswachstum dämpfen und die Geldpolitik vor neue Herausforderungen stellen. Während die Immobilienpreise allmählich wieder ansteigen und die Zahl der Transaktionen zunimmt, zeigen Banken bei der Vergabe von Finanzierungen zunehmende Vorsicht. Dies trägt dazu bei, dass alternative Kreditgeber an Bedeutung gewinnen und verstärkt in den Fokus der Immobilienfinanzierung rücken.
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Tausende demonstrieren in München gegen den "Mietwahnsinn"
Am vergangenen Samstag versammelten sich tausende Menschen in der Münchener Innenstadt, um gegen die zunehmende Mietbelastung, die Verdrängung von Bestandsmietern und den chronischen Wohnungsmangel zu protestieren. Für viele Bürger ist die Frage nach einem angemessenen Wohnraum zu einem zentralen Existenzproblem geworden. Die Demonstrierenden zeigten eindringlich auf, wie stark der Druck auf den Wohnungsmarkt mittlerweile ist, und machten klar, dass insbesondere Familien, ältere Menschen und junge Haushalte unter den hohen Mietpreisen leiden. An den Rednerpulten äußerten sich kritische Stimmen zu Thema Leerstand, dem massenhaften Verkauf von Sozialwohnungen und den unaufhörlich überdurchschnittlich steigenden Angebotsmieten. Vertreter verschiedener Mieterorganisationen bezeichneten die derzeitige Lage als eine ernsthafte Wohnungskrise, die inzwischen weite Teile der Gesellschaft betrifft. Auch die Stadtpolitik meldete sich zu Wort und wies auf die begrenzten kommunalen Handlungsmöglichkeiten sowie bestehende Schwächen im Mietrecht hin, die eine wirksame Lösung der Problematik erschweren. Die Demonstration führte durch zentrale Stadtviertel und verdeutlichte den zunehmenden Unmut der Münchener Bevölkerung über die Entwicklungen auf dem Wohnungmarkt. Die Veranstaltung sollte ein deutliches Zeichen setzen und die drängenden Anliegen der Mieterinnen und Mieter in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.
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Immobilienpreise steigen kaum noch: Aktueller Marktausblick
Der Immobilienmarkt zeigt derzeit Anzeichen einer langsamen Stabilisierung und Beruhigung. Obwohl die Kaufpreise aktuell noch über den Werten des Vorjahres liegen, deuten die jüngsten Daten darauf hin, dass sich die Preissteigerungen signifikant verlangsamt haben. Diese Entwicklungen sind besonders hervorzuheben, da sie nicht mehr im Einklang mit der allgemeinen Teuerung stehen, die in vielen Bereichen zu beobachten ist. Als Grundlage dieser Erkenntnisse dient der Greix-Kaufpreisindex, der auf realen, notariell erfassten Verkaufsdaten aus insgesamt 24 Städten und Regionen basiert. Im vierten Quartal des Jahres 2025 war eine moderate Preissenkung bei Eigentumswohnungen festzustellen, während die Preise für Einfamilienhäuser nur leicht gestiegen sind. Besonders bemerkenswert sind die Zuwächse bei Mehrfamilienhäusern, die in den letzten Monaten zu beobachten waren. Dennoch ist die Aussagekraft dieser Beobachtung aufgrund der verringerten Verkaufszahlen als eingeschränkt zu betrachten. Im Jahresvergleich zeigen sich moderate Preissteigerungen, die jedoch hinter der Inflationsrate zurückbleiben. Gleichzeitig wird eine allmähliche Zunahme der Marktaktivität sichtbar, obwohl diese Entwicklung langsamer verläuft als in der Vergangenheit. Insgesamt ist zu erkennen, dass der Immobilienmarkt sich in einem Wandel befindet und eine differenzierte Betrachtung erforderlich ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Rahmenbedingungen weiter entwickeln werden.
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KW 2/2024
Deutsche Pfandbriefbanken melden Anstieg bei Immobilienkrediten
Im ersten Quartal 2024 verzeichneten die im Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) zusammengeschlossenen Institute einen Anstieg bei der Vergabe von Immobilienkrediten. Das Finanzierungsvolumen belief sich auf insgesamt 27 Milliarden Euro, was einem Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und 3,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht. Wohnimmobiliendarlehen stiegen um 7,2 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro und erreichten damit das beste Quartalsergebnis seit dem dritten Quartal 2022. Gewerbeimmobiliendarlehen blieben stabil bei 9,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal. Laut VDP-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt tragen steigende Reallöhne und stabile Darlehenszinsen positiv zum finanziellen Spielraum der Privathaushalte bei. Institutionelle Investoren bleiben jedoch zurückhaltend, was sich verhalten auf die Finanzierung von Mietwohngebäuden und Gewerbeimmobilien auswirkt. Für das gesamte Jahr 2024 erwartet der VDP ein Wachstum im Immobilienfinanzierungsgeschäft, angetrieben durch die positive Entwicklung bei Wohnimmobiliendarlehen.
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EZB sieht Anzeichen für Stabilisierung am Immobilienmarkt
Die Europäische Zentralbank (EZB) blickt leicht optimistisch auf die europäischen Immobilienmärkte. Laut ihrem halbjährlichen Bericht zur Finanzstabilität erkennt sie nach den letzten Preiskorrekturen Anzeichen für eine Stabilisierung. Dennoch bleiben Risiken – und auch nicht in allen Marktbereichen ist Optimismus angesagt.
Besonders bei Gewerbeimmobilien und Büros seien weiter fallende Preise nicht auszuschließen. In dieser Assetklasse fielen die Preise im vierten Quartal 2023 auf Jahressicht um 8,7 Prozent. Doch vor allem Eigenheimbesitzer und -finanzierer können laut EZB aufatmen. Dort stabilisieren sich die Preise im europäischen Durchschnitt – auch wenn es zwischen den Euro-Ländern teils große Unterschiede gibt und einige Märkte noch Anzeichen von Überbewertungen zeigen.
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Besonders bei Gewerbeimmobilien und Büros seien weiter fallende Preise nicht auszuschließen. In dieser Assetklasse fielen die Preise im vierten Quartal 2023 auf Jahressicht um 8,7 Prozent. Doch vor allem Eigenheimbesitzer und -finanzierer können laut EZB aufatmen. Dort stabilisieren sich die Preise im europäischen Durchschnitt – auch wenn es zwischen den Euro-Ländern teils große Unterschiede gibt und einige Märkte noch Anzeichen von Überbewertungen zeigen.
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Zu wenig: So viele Wohnungen wurden 2023 gebaut
Dass das ausgerufene Ziel von 400.000 neuen Wohnungen 2023 nicht erreicht werden würde, war schon lange klar. Nun wurde bekannt, wie viele Wohnungen im vergangenen Jahr tatsächlich fertiggestellt wurden.
Mit 295.000 liegt die Zahl deutlich unter der von der Regierung angepeilten Marke, jedoch trotz Baukrise auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Bauvorhaben hatten sich durch den Anstieg der Kreditzinsen und der Baukosten stark verteuert. Laut Bauforschungsinstitut Arge fehlen derzeit in Deutschland etwa 800.000 Wohnungen, was die Preise immer weiter nach oben treibt.
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Mit 295.000 liegt die Zahl deutlich unter der von der Regierung angepeilten Marke, jedoch trotz Baukrise auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Bauvorhaben hatten sich durch den Anstieg der Kreditzinsen und der Baukosten stark verteuert. Laut Bauforschungsinstitut Arge fehlen derzeit in Deutschland etwa 800.000 Wohnungen, was die Preise immer weiter nach oben treibt.
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